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Spinalkanalstenose/Myleopathie - Verengung des Wirbelkanals an der Halswirbelsäule Im Gegensatz zur Einengung einer Nervenwurzel durch einen Bandscheibenvorfall am Hals, handelt es sich bei der zervikalen Myelopathie um eine Kompression des Rückenmarks selbst. Die der zervikalen Myelopathie zugrundeliegende Einengung des Wirbelkanals der Halswirbelsäule wird hauptsächlich durch Anlagerungen von Knochen- und verknöcherten Bandscheibenanteilen verursacht. Diese sogenannten Randwülste können zu einer erheblichen Einengung des Rückenmarks führen. Leitsymptom der zervikalen Myelopathie ist die fortschreitende Gangunsicherheit, Störung der Feinmotorik (z.B. Schreiben, feine Tätigkeiten mit der Hand), Blasenstörungen und schlussendlich der fortgeschrittenen Lähmung. Der Eingriff erfolgt in aller Regel auch bei der zervikalen Myelopathie von vorne über einen kleinen Hautschnitt. Auch hier werden unter mikroskopischer Sicht die Bandscheibe und die Anlagerungen entfernt, sodass anschliessend das Rückenmark entlastet werden kann. In Anbetracht der meist fortgeschrittenen degenerativen Veränderungen erfolgt meist eine Versteifung der Wirbelkörper. Die Operation mit dem Ziel der Entlastung des Rückenmarks der Halswirbelsäule wird auch im hohen Alter noch durchgeführt, da somit auch die Sturzgefahr durch die bestehende Gangunsicherheit (bedingt durch die Kompression des Rückenmarks) deutlich reduziert werden kann. Herr Dr. Hausmann als Operateur in der Gesundheitssendung Puls, zum Thema Myleopathie. Mit dem Link werden Sie direkt mit der entsprechenden Gesundheitssendung von SF Puls verbunden.
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Neuro- und Wirbelsäulenzentrum, St. Anna-Strasse 32, CH-6006 Luzern, email: nhz.stanna@hirslanden.ch
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